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Als wir unseren Kleingarten übernommen haben, war uns schnell klar: Hier wartet einiges an Arbeit auf uns. Trotzdem haben wir uns auf die Herausforderung gefreut, denn hinter jeder Aufgabe steckt auch die Vorfreude auf das, was daraus einmal werden soll.
Heute möchte ich euch einen kleinen Rückblick auf unsere ersten Wochen im Garten geben und zeigen, was wir bereits geschafft haben.
Der erste Rasenschnitt
Zu den ersten größeren Arbeiten gehörte das Mähen des Rasens. Nach einiger Zeit ohne Pflege war das Gras entsprechend hoch gewachsen. Nachdem der Rasen gemäht war, wirkte der Garten direkt deutlich ordentlicher und man konnte zum ersten Mal erkennen, welches Potenzial in unserem neuen Stück Grün steckt.
Auch wenn noch viele Baustellen vorhanden sind, war dieser erste Rasenschnitt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Alte Koniferen und eine unerwartete Zusatzaufgabe
Etwas ärgerlich war die Situation rund um die alten Koniferen. Der Vorbesitzer hatte diese bereits gefällt, allerdings einfach im Garten liegen lassen.
Somit mussten wir uns nun um die Entsorgung kümmern. Das bedeutet zusätzliche Arbeit, Zeit und natürlich auch Organisation.
Glücklicherweise haben wir dafür bereits eine gute Lösung gefunden. Die Koniferen werden zunächst etwa zwei Jahre trocknen dürfen. Aktuell lagern wir das Holz im alten Gerätehaus. Da das Schloss dort ohnehin defekt ist und wir das Gebäude derzeit nicht nutzen, eignet es sich perfekt als trockener Lagerplatz.
Anschließend werden wir einen Teil des Holzes selbst in unserem Kamin zu Hause nutzen. Der restliche Teil kann innerhalb der Familie als Brennholz weitergegeben werden. So wird das Holz nicht entsorgt, sondern sinnvoll weiterverwendet und schenkt noch viele gemütliche Stunden an kalten Tagen.
Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass dieser Punkt bereits vor der Übergabe erledigt worden wäre. Andererseits gehört zu einem übernommenen Kleingarten wohl auch dazu, die eine oder andere Altlast des Vorbesitzers zu beseitigen.
Unser neues Erdbeerbeet
In der ersten Juniwoche habe ich außerdem ein neues Erdbeerbeet angelegt.
Dabei entstand ein rundes Beet mit einem Durchmesser von etwa einem Meter. Die Idee dahinter war nicht nur, unseren Garten etwas schöner zu gestalten, sondern auch meinen Mann mit diesem kleinen Projekt zu überraschen. Die Überraschung ist gelungen und er hat sich sehr darüber gefreut.
Die ersten Erdbeerpflanzen haben dort bereits ihren Platz gefunden und wir konnten sogar schon die ersten Erdbeeren naschen. Nun freue ich mich darauf, die weitere Entwicklung des Beetes in den kommenden Monaten zu beobachten.
Zu diesem Projekt wird es demnächst noch einen ausführlichen Artikel auf dem Blog geben, in dem ich den Aufbau und die Planung genauer vorstelle.
Das geplante Gemüsebeet und eine überraschende Entdeckung
Eigentlich wollte ich Anfang Juni mit der Vorbereitung unseres Gemüsebeetes beginnen.
Dafür hatte ich bereits angefangen, die Fläche umzugraben und vorzubereiten. Doch während der Arbeiten machte ich eine unerwartete Entdeckung: Im Boden befand sich ein Erdwespennest.
Da Erdwespen unter Naturschutz stehen, habe ich die Arbeiten selbstverständlich sofort eingestellt.
Nach kurzer Überlegung haben wir beschlossen, den Gemüseanbau zu verschieben. Die Tiere sollen in Ruhe ihr Nest nutzen können und wir möchten keinerlei Risiko eingehen.
Unser Fazit lautet daher: Mit dem Gemüseanbau starten wir erst im kommenden Jahr. Manchmal gehört es eben auch dazu, Pläne anzupassen und der Natur ihren Raum zu lassen.
Das wurde diese Woche erledigt
Auch in dieser Woche standen wieder einige Arbeiten auf dem Programm.
Natürlich wurde erneut der Rasen gemäht, damit der Garten weiterhin gepflegt aussieht.
Außerdem habe ich ein kleines beschädigtes Stromkabel entdeckt. Nach erster Sichtprüfung scheint davon keine unmittelbare Gefahr auszugehen, dennoch muss es selbstverständlich repariert werden.
Hier werde ich Unterstützung von meinem Bruder bekommen. Gemeinsam wollen wir uns außerdem um die Reparatur der Dachrinnen sowie die Ableitung des Regenwassers in die Regentonne kümmern.
Aufgrund meiner Erkrankung darf ich leider keine schweren körperlichen Arbeiten mehr ausführen und auch nicht in größerer Höhe arbeiten. Mehr zu meiner persönlichen Geschichte findet ihr im Bereich „Über mich“ auf dem Blog. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung meiner Familie und meines Mannes, die mir bei solchen Arbeiten tatkräftig zur Seite stehen.
Die nächsten Pläne
Auch für die kommenden Monate gibt es bereits einige Ideen.
Im Herbst möchten wir der Gartenlaube einen neuen Anstrich verpassen. Geplant ist eine sandbeige Fassade in Kombination mit braun gestrichenen Holzelementen.

Das gezeigte Vorschaubild basiert auf einem aktuellen Foto unserer Gartenlaube. Die Farbgestaltung habe ich mit Unterstützung von KI visualisieren lassen, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, wie die Laube nach dem Anstrich aussehen könnte.
Parallel dazu soll auch der kleine Holzzaun erneuert werden. Dieser hat seine besten Jahre bereits hinter sich und passt nach einer Aufarbeitung der Laube optisch nicht mehr so richtig ins Gesamtbild. Mit einem neuen Anstrich der Laube und einem erneuerten Zaun möchten wir den Eingangsbereich deutlich freundlicher und gepflegter gestalten.
Ich denke, dass diese Farbkombination sehr gut zum Garten passt und der Laube ein freundliches und gepflegtes Aussehen verleihen wird.
Sobald es mit diesem Projekt losgeht, werde ich natürlich ebenfalls darüber berichten.
Werkzeugempfehlungen für den Start im Garten
Wenn ihr selbst neu im Garten startet, gibt es zwei Werkzeuge, die mir bisher besonders geholfen haben:
Handfugenkratzer
Mit einem Handfugenkratzer lassen sich Unkraut, Moos und kleine Wildkräuter zuverlässig aus Pflaster- und Wegfugen entfernen. Das praktische Werkzeug ist schnell zur Hand und hilft dabei, Wege und Beetumrandungen sauber und gepflegt zu halten.
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Spatenschaufel
Für den Einstieg finde ich eine Spatenschaufel sehr praktisch, da sie mehrere Aufgaben übernehmen kann.
Langfristig empfehle ich jedoch, Schaufel und Spaten getrennt zu nutzen. Das Arbeiten wird dadurch ergonomischer und meist auch deutlich angenehmer.
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Grabegabel
Die Grabegabel gehört für mich zu den wichtigsten Werkzeugen im Garten. Sie eignet sich hervorragend, um den Boden zu lockern, Kompost einzuarbeiten oder Pflanzen vorsichtig auszugraben. Gerade in bestehenden Beeten ist sie oft die schonendere Alternative zum Spaten.
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Fazit
Die ersten Wochen in unserem Kleingarten waren arbeitsreich, aber auch voller schöner Momente. Vom ersten Rasenschnitt über das neue Erdbeerbeet bis hin zu den vielen kleinen Projekten entwickelt sich der Garten Schritt für Schritt weiter.
Natürlich läuft nicht immer alles nach Plan – das Erdwespennest ist dafür das beste Beispiel. Trotzdem gehört genau das für mich zum Gärtnern dazu. Man arbeitet mit der Natur und nicht gegen sie.
Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte und darauf, euch weiterhin auf diesem Weg mitzunehmen.

