Wenn ich morgens auf meinen Balkon trete, fühlt es sich inzwischen fast wie ein kleiner Garten an. Überall wächst etwas, die Pflanzen entwickeln sich sichtbar weiter und ich merke jeden Tag mehr: Der Platz wird langsam knapp. Genau darüber freue ich mich aber besonders, denn es zeigt mir, dass sich die ganze Arbeit und Pflege lohnt.

Aktuell wachsen auf meinem Balkon:

  • Kartoffeln im Kartoffelturm mit 4 Etagen
  • Heidelbeeren
  • eine Pflaumensäule
  • eine Kirschsäule
  • eine Aprikosensäule

Vor allem der Kartoffelturm entwickelt sich richtig gut. Mit jeder Etage hoffe ich natürlich auf eine reiche Ernte im Laufe des Jahres. Gleichzeitig beobachte ich gespannt, wie sich die kleinen Obstbäume und die Heidelbeeren weiter entfalten. Gerade auf dem Balkon merkt man schnell, wie begrenzt der Platz irgendwann wird – sowohl für die Wurzeln als auch für die Krone der Pflanzen.

Deshalb steht für mich bereits fest: Bis spätestens September dürfen die Heidelbeeren sowie die Pflaumen-, Kirsch- und Aprikosensäule in den Kleingarten umziehen. Dort möchte ich ihnen endlich mehr Platz in alle Richtungen bieten. Mehr Raum für die Wurzeln, mehr Luft zwischen den Ästen und insgesamt bessere Bedingungen, damit sie über die nächsten Jahre richtig kräftig wachsen können.

Ich freue mich schon sehr auf diesen Schritt. Der Balkon war für die ersten Jahre perfekt, um vieles auszuprobieren und die Pflanzen großzuziehen. Aber irgendwann brauchen manche Gewächse einfach ihren festen Platz im Garten. Genau diesen sollen sie nun bekommen.

Bis dahin genieße ich aber weiterhin jeden Blick auf meinen kleinen Balkon-Dschungel – auch wenn es langsam ziemlich eng wird.